{"id":89,"date":"2020-08-06T10:06:52","date_gmt":"2020-08-06T08:06:52","guid":{"rendered":"http:\/\/lust-auf-stimme.de\/?page_id=89"},"modified":"2022-12-03T20:23:44","modified_gmt":"2022-12-03T19:23:44","slug":"zitate","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/lust-auf-stimme.de\/index.php\/zitate\/","title":{"rendered":"Zitate"},"content":{"rendered":"\n<p>Alle ernsten K\u00fcnstler haben das redliche Streben, anderen zur Erreichung des Zieles helfend die Hand zu reichen, &#8211; des Ziels, nach dem sie alle streben: gut und sch\u00f6n zu singen. <strong><em>Lilli Lehmann, S. 5<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder muss man dar\u00fcber lesen, an sich studieren, um nur einen schwachen Begriff von der Schwierigkeit der Gesangskunst, der Stimmbehandlung, wie denn erst von seinen eigenen Organen und Fehlern, die unser zweites Ich sind, zu erlangen. <strong><em>Lilli Lehmann, S.27<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon das Vibrato,&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.., sollte im Keim erstickt werden,&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Vibrato ist das erste Stadium, Tremolo das zweite und bedeutend hoffnungsloser, das sich durch Zutiefsingen auf den obersten Mittelt\u00f6nen der Grenzlage anzeigt. <strong><em>Lilli Lehmann, S. 39<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;It is the doctrine of popular music masters that whoever can speak can sing&#8220; Zitat aus<strong> R.W.Emerson, <\/strong>12. Kapitel &#8222;Eloquence&#8220; aus<strong> <\/strong><code>,Society and Solitude<\/code>`, zitiert von<strong> J.Stockhausen<\/strong> in:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das S\u00e4nger = Alphabet,<\/strong> Einleitung<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kunst, den Kehlkopf m\u00e4\u00dfig zu senken, mu\u00df zur Gewohnheit werden.<strong> Julius Stockhausen<\/strong>, <strong>Das S\u00e4nger= Alphabet<\/strong>, keine Seitenangabe<\/p>\n\n\n\n<p>Man \u00e4ndere nicht die Kehlkopfstellung nach dem<em><strong> Vocal U<\/strong><\/em>, wenn darauf der<em> Vocal A<\/em> folgt. <strong>Julius Stockhausen<\/strong>, Gesangsmethode von 1884, Verlag Peters, <strong>S. 65<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Regel, dass jeder Ton, auch von m\u00e4ssiger Dauer, durch einen Schwellton belebt werden m\u00fcsse, gilt f\u00fcr unsere bewegliche moderne Musik nicht mehr. <strong>S.21<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;..Man vergleiche z.B.<strong> Beethovens &#8222;Adelaide&#8220;<\/strong> mit Schwellt\u00f6nen auf jeder Note des<em> Larghetto<\/em>, und einfach, ohne dieselben vorgetragen. <strong>Julius Stockhausen<\/strong>, Gesangsmethode von 1884, Verlag Peters, <strong>S.21<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir wissen z.B., da\u00df das <strong>pianissimo<\/strong> die Reinheit des Tones f\u00f6rdert, es ergiebt sich also die Weisung, den S\u00e4nger in diesem St\u00e4rkegrad singen zu lassen, wenn seine Intonation mangelhaft ist.<strong> Hugo Goldschmidt, Die italienische Gesangsmethode, S.2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deine Bef\u00fcrchtungen, da\u00df die Studien meine Stimme angreifen k\u00f6nnten, sind, glaube ich, unbegr\u00fcndet. Stockh.(ausen) ist unendlich vorsichtig &#8211; u. macht an der Stimme beinahe gar nichts. Nur Aussprache u. dies greift nur Lippen u. Zunge an. <strong>Briefzitat Amalie Joachim, <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>aus: Stimme und Geige, Beatrix Borchard, S. 269<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In diese Zeit fiel meine erste und einzige Begegnung mit<strong> Lilli Lehmann,<\/strong> meinem k\u00fcnstlerischen Leitstern.<strong><em> Frida Leider, S. 55<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Ich besa\u00df ein kleines Buch \u00fcber Caruso, das neben einer kurzen Biographie eine Anleitung \u00fcber seine Gesangstechnik und \u00dcbungen enth\u00e4lt. Ausserdem war<strong> Lilli Lehmanns<\/strong> Buch mein st\u00e4ndiger Begleiter. Mit diesen beiden Schutzengeln trat ich die Reise an.<strong><em> Frida Leider, S.74<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und auch jetzt war wieder <strong>Lilli Lehmann<\/strong> mein Vorbild. Sie gibt in dem Buch <strong>&#8222;Mein Weg&#8220;<\/strong> einen tiefen Eindruck ihrer &#8222;Werkstatt&#8220;. <strong><em>Frida Leider, S.173<\/em><\/strong> (Anmerkung: Vermutlich meinte <strong>Frida Leider<\/strong> das Buch: <strong>Meine Gesangskunst<\/strong>)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ohr ist lange Zeit der einzige Lehrer in dieser Technik gewesen und wird immer der Hauptlehrer bleiben. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.Die Auspr\u00e4gung der Vokale und Consonanten kann die Aufmerksamkeit des Ohrs ganz allein in Anspruch nehmen.<strong><em> Emil Palleske, S. 70-71<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>I felt the need of the careful instruction of a Master. &#8230;&#8230;Beautiful Lilli Lehmann &#8211; stately and serene as a Queen; &#8230;. <strong>Geraldine Farrar, S.52<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die S\u00e4nger, &#8230;..sie sind das Instrument!&#8230;&#8230;Das Singen ist etwas \u201eWesen\u201c-tliches&#8230;<strong>Elisabeth Schwarzkopf: Ach ich f\u00fchl`s\u201c 2000, YouTube<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><span class=\"has-inline-color has-neve-button-color-color\">Das Einsingen.<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht der Stimme wie der Violine, sie will vor dem Gebrauch gestimmt sein. <strong><em>Cornelie van Zanten, S.103<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle ernsten K\u00fcnstler haben das redliche Streben, anderen zur Erreichung des Zieles helfend die Hand zu reichen, &#8211; des Ziels, nach dem sie alle streben: gut und sch\u00f6n zu singen. 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